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Swiss made – Qualität made in Switzerland suchen und finden

Der Begriff Swiss Made ist ähnlich dem Begriff Made in Germany eine  Herkunftsbezeichnung bzw. gilt als Herkunftssiegel für Produkte aus der Schweiz. Die Bezeichnungen „Made in Switzerland“, „Hergestellt in der Schweiz“ sowie das „Fabriqué en Suisse“ sind insbesondere für die Kennzeichnung von Uhren viel zu lang, weshalb sich das Label Swiss Made für Schweizer Produkte durchsetzen konnte.

Die Kennzeichnung Swiss made ist ein Gütesiegel

Die Kennzeichnung mit dem Begriff Swiss made soll den Konsumenten als Gütesiegel für Schweizer Produkte und Dienstleistungen dienen, die einem strengen Qualitätsmanagement und einer strengen Qualitätskontrolle unterliegen. Denn eine Herkunfts-Kennzeichnung, die ein Produkt oder eine Dienstleistung als „Made in Switzerland“ markiert, verbinden auch Ausländer mit bester Qualität, das gerne ein bisschen teurer sein kann. Das Image von in der Schweiz hergestellter Waren ist sehr gut, Schweizer Produkte und Dienstleistungen sind sowohl im eigenen Land als auch weltweit sehr beliebt und bekommen im internationalen Vergleich beste Bewertungen und liegen damit eine Nasenlänge vor den Produkten aus Deutschland und auch vor den Produkten aus Japan.  Diese positive Bewertung liegt nicht zuletzt daran, dass die Schweiz wirtschaftlich gut aufgestellt ist und natürlich an den vielen Schweizer Unternehmen, welche mit ihrem Qualitätsmanagement dazu beitragen, dass das Label Swiss made einen so hohen Stellenwert besitzt.

Swiss made steht für viele Traditionsunternehmen

Gerade die Schweiz hat viele Traditionsunternehmen hervorgebracht, die sich noch nach 100 Jahren und mehr erfolgreich auf dem Markt behaupten können, weil sie Erfahrung mit Innovation paaren und somit langlebige Produkte und hochwertige Dienstleistungen anzubieten haben, welche für höchste Kundenzufriedenheit sorgen. 

Swiss made steht unter anderem für die international bekannten Schweizer Messer z.B. aus dem 1864 gegründetem Hause Victorinox. Swiss made steht natürlich auch  für die vielen Schweizer Uhren-Manufakturen, welche Uhren in der Kombination aus Präzision und Design herstellen. Schweizer Uhren sind nicht nur als Uhren beliebt, sondern auch auch als Schmuckstücke, als Geldanlage und als Sammelobjekte. Zu ihnen gehören so bekannte Namen wie Rolex, Tissot, Maurice Lacroix, Raymond Weil, Longines, Omega, Piaget, Swatch und viele andere mehr. Hergestellt in der Schweiz sind aber auch die Schweizer Käsesorten, allen voran der Emmentaler, der durch seine Löcher als der Schweizer Käse berühmt ist. 

Vielen Ausländer denken bei Schweiz jedoch zuallererst an die Schweizer Schokolade, an die Schoggi, wie sie im deutschsprachigen Raum genannt wird. Bekannte Schweizer Schokoladen-Marken sind Sprüngli und Lindt, die Firma Suchard, die mit ihrer lila Milka international bekannt wurde, die Firma Tobler, die mit der Toblerone einen weltweiten Siegeszug gestartet hat und sowie der Nestlé-Konzern, der nicht nur diverse Schokoladen nach alten Rezepten herstellt, sondern Kakaopulver auch zum bekannten Nesquik, der fertigen Trinkschokolade, verarbeitet hat. Bekannt für das Schweizer Nougat, bei dem im Unterschied zum italienischen Nougat, die Mandeln und Nüsse leicht geröstet sind, sind die Marken wie z.B. Munz oder Chocolats. Das liegt nicht zuletzt daran, das in der Schweiz einige wichtige Erfindungen gemacht wurden: So geht das Conchieren und die Fondantschokolade, welche die früher harten und spröden Schokoladen in cremig zarte Sorten verwandelt auf Rudolf Lindt zurück.

Wer hat´s erfunden?

Schweizerische Produktion steht auch für Innovation Ganz allgemein können die Schweizer stolz auf ihren Erfindergeist sein, was sich unter anderem auch in der Werbung niederschlägt: „Wer hat´s erfunden?“ steht ganz eindeutig für ein schweizerisches Produkt, für Ricola, einem Kräuterbonbon auf Basis von 13 Kräutern. Auch das moderne Müsli geht auf einen Schweizer, auf Maximilian Bircher-Benner zurück. Und das Zahnradsystem geht auf die Erfindung des Schweizer Ingenieurs Niklaus Riggenbach zurück. Neben den Traditionsunternehmen steht das Gütesiegel Swiss made aber auch für moderne Kommunikationstechniken. So gehört die Swisscom, ein Schweizer Telekommunikations-Unternehmen zu den Top Ten der wertvollsten Schweizer Marken und lag im Ranking 2014 direkt hinter der Marke Rolex.

Wie viel Schweiz steckt in Swiss made?

Wie viel Schweiz tatsächlich in einem Schweizer Produkt drin sein muss wird über das Markenproduktgesetz geregelt, das 2013 neu geregelt wurde, damit  der gute Ruf der Schweizer Produkte, den sich die Konsumenten was kosten lassen, auch weiterhin erhalten bleibt. So müssen nun bei Lebensmitteln 80 Prozent der Rohstoffe aus der Schweiz stammen um das Herkunftssiegel als Schweizer Erzeugnis zu erhalten, bei den Industrieprodukten müssen 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen.  Die Gesellschaft zur Promotion von Schweizer Produkten und Dienstleistungen - SWISS LABEL - hat die Messlatte für ihr Label sogar noch um 10 Prozent höher gelegt: 70 Prozent Schweiz bei Industrieprodukten, 90 Prozent bei den Lebensmitteln. So über die Zertifizierungen auch in Zukunft Schweizer Qualität gesichert.